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Kanadisches Modell ...
 
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Kanadisches Modell für Europa?

 

(@blister)
Moderator
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 4840
Themenstarter  

Es wurde immer wieder geschrieben wie das kanadische Modell auf die Welt übertragen werden wird (Vorreiter etc). Aber so langsam hab ich daran Zweifel.

Ich weis nicht wie das bei euch so aussieht (DE, A) aber hier in der Schweiz ist momentan ein riesiger Hype um CBD-Gras, Tropfen, Kapseln etc.

Shops spriessen wie Pilze aus dem Boden und an jeder Ecke wird gequalmt. Mittlerweile kriegt man im "normalen" Laden Hanfzigaretten: http://www.heimatzigaretten.ch/hanf/

Wenn wir um den rein medizinischen Hanf sprechen sieht es (momentan?) etwas anders aus. Dieser wird streng kontrolliert (eben wie in Kanada) aber ob sich das auf längere Zeit so halten wird? Zumindest nicht wenn es aus eigener Tasche bezahlt werden muss. Dies ist bei uns der Fall, in DE soll es ja per Kasse gehen.

Aber der grosse Markt wird der Genusskonsum werden und den könnte ich mir mittlerweile bei einer Legalisierung anders vorstellen. Zumal die ganzen CBD Produzenten jetzt dick ins Geschäft kommen. Da werden es ausländische Firmen schwer haben in den Markt einzusteigen.

Wie auch immer, es erstaunt mich dass die Leute für ein CBD Gras mehr hinblättern wie für eine potentere Variante und mich erstaunt auch der extrem offene Umgang mit diesem Thema. Das ist eine Entwicklung die vor ein paar Monaten so nicht absehbar war.


AntwortZitat
(@bulls)
Aktiver Member
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 423
 

Ich zweifel da nicht so sehr.. Habe eher das Gefühl, dass die deutschen Buden sobald sie funktionieren, von den größeren ausländischen geschluckt werden. So wie Bedrocan zum Beispiel. Deutschland ist ja im Gegensatz zu USA oder Kanada kein klassisches Anleger/Investorenland. Hier handeln im Vergleich zu Nordamerika immer noch viel zu wenig Privatleute mit einzelnen Aktien. Das hat wohl mit vielen Sachen zu tun und ganz besonders wohl damit, dass allen eingeredet wird, dass sie mit Fonds besser aufgestellt sind. Hier werden die jungen Leute in der Schule ja nicht einmal darauf vorbereitet, welche Möglichkeiten es gibt. Eigentlich eine traurige Geschichte. Statt dessen wird lieber Werbung gemacht nach dem Motto, nehm einen Kredit und gönn dir mal was (womit aber sicherlich keine Aktien gemeint sind 😉

Manchmal komme ich mir trotz der Technologie und Fortschritt vor wie im Mittelalter. Da sagte mal ein König zu einem hochrangigen Kirchenvertreter, halt du sie dumm, ich halt sie arm....

Aber ich will jetzt nicht zu weit vom Thema abschweifen. In Dt. sollen die Kosten durch die Krankenkassen übernommen werden, wenn ein Arzt Cana auf Rezept verschreibt. Hier gibt es bei den Kassen mittlerweile wohl auch gewisse Richtlinien (bei welcher Krankheit sofort übernommen wird und bei welcher nochmal geprüft wird). Habe im Bekanntenkreis gerade jemanden mit ALS und da funktioniert es ohne Probleme sowohl was die Kostenübernahme als auch die Wirkung angeht.

Kennt ihr jemanden der betroffen ist ?? Würde mich mal interessieren ob es in der Masse auch funktioniert.

Von der kompletten Freizeitlegalisierung sind wir ja noch ein bißchen weit weg anders als in Kanada. Und ich sehe da auch im Hinblick auf die Bundestagswahlen im September auch noch keine Chance. Wobei sich die allgemeine Haltung zu Cannabis meiner Meinung nach ändert. Hier wird aber auch noch viel Lobbyismus von den Alkoholkonzernen betrieben.


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(@ludgar13)
Aktiver Member
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 99

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